Und wieder ein Gerichtsurteil. Dieses mal wurde entschieden, dass es Gemeinden nicht erlaubt ist offenen Suff zu verbieten.
In Freiburg war für Wochenenden Alkoholgenuss auf öffentlichen Plätzen untersagt - in der Hoffnung damit Schlägereien und ähnliche Alkoholdelikte vermeiden zu können.
Die von der Presse kolportierte Begründung des Klägers war: "Nicht jeder, der trinkt, wird deswegen zum Schläger". Das Gericht erklärte die Verordnung für zu pauschalisierend, Einzelfallentscheidungen seien eine Notwendigkeit.
Warten wir mal ab, wie sich Gerichte zu den sich anbahnenden Computerspiel Verboten entscheiden werden.
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Dienstag, Juli 28, 2009
Mittwoch, November 05, 2008
Hilfe gesucht
Ich habe eine interessante Idee für ein online Spiel.
Da ich aber immer wenn ich an einem größeren Projekt alleine arbeite bald die Lust verliere, brauche ich noch
1 Programmierer mit Erfahrungen mit Hibernate. Angepeilte Umgebung ist Java mit JSF und oder JSP (wenn sich keiner findet auch PHP).
1 Menschen mit guten musiktheoretischen Kenntnissen. Es geht um maschinell erzeugte Melodien.
Nicht dass wir uns missverstehen - es handelt sich um ein Hobbyprojekt und Geld gibt's nicht.
Falls wider erwarten irgendwann einmal Geld dabei herausspringt, wird fair geteilt, aber daran denke ich jetzt noch nicht.
Da ich aber immer wenn ich an einem größeren Projekt alleine arbeite bald die Lust verliere, brauche ich noch
1 Programmierer mit Erfahrungen mit Hibernate. Angepeilte Umgebung ist Java mit JSF und oder JSP (wenn sich keiner findet auch PHP).
1 Menschen mit guten musiktheoretischen Kenntnissen. Es geht um maschinell erzeugte Melodien.
Nicht dass wir uns missverstehen - es handelt sich um ein Hobbyprojekt und Geld gibt's nicht.
Falls wider erwarten irgendwann einmal Geld dabei herausspringt, wird fair geteilt, aber daran denke ich jetzt noch nicht.
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Freitag, März 17, 2006
Das beste Spiel aller Zeiten
Es gab eine Zeit, da bestanden die Möglichkeiten eines Programmierers aus einem Assembler und äh, und das war's. Jedes Pixel musste von Hand gesetzt werden. Hochsprachen waren nur für akademische Vorführungen geeignet und um die Kisten an den ambitionierten Heimanwender zu verkaufen, aber jedenfalls nicht zur Spieleprogrammierung.
M.U.L.E. ist eine Wirtschaftssimulation, wenn man es unbedingt einordnen will. Aber da 1983 noch jedes Pixel kostbar war, wurde es auf das Nötigste reduziert. Gleichzeitig ist es ein echtes Mehrspielerspiel. Man muss miteinander oder eben gegeneinander handeln, was man zuvor erzeugt hat. Und es ist ein Actionspiel, denn wenn man den Muli nicht schnell genug zur Farm geschleift hat, war der ganze Zug für die Katz'. All das war nicht unbedingt neu, aber die Kombination war goldrichtig. Von der Ankunft auf dem Planeten "Irata" (ich bin etwas langsam und habe erst vor ein paar Jahren gemerkt, wieso der so heißt) über die Steptanztrophäen bis zum System von Angebot und Nachfrage - ein Spiel das durch seine Genialität überzeugt hat und von vielen Fans auch heute immer noch gerne gespielt wird.
Heute kriegt man Wirtschaftssimulationen wortwörtlich im Dutzend nachgeschmissen. Aber die heutigen Simulationen basieren allesamt eher auf Kaiser oder Civilisation. Micromanagement und zahllose Aus- und Anbauten, bei denen man den Überblick verliert. M.U.L.E. war etwas anderes. Es war so perfekt, daß sich nie jemand getraut hat, es verbessern zu wollen.
Wie M.U.L.E. heute aussehen würde, will ich gar nicht wissen. Denn jede Veränderung würde die schlichte Brillianz dieses kleinen Meisterwerkes verwischen.
Unfassbar, aber irgendwie auch unvermeidlich: Es gibt eine ziemlich originalgetreue Windowsumsetzung mit Netzwerkunterstützung. (Genaugenommen ein Atari-Emulator.) Nix wie hin!
Heute kriegt man Wirtschaftssimulationen wortwörtlich im Dutzend nachgeschmissen. Aber die heutigen Simulationen basieren allesamt eher auf Kaiser oder Civilisation. Micromanagement und zahllose Aus- und Anbauten, bei denen man den Überblick verliert. M.U.L.E. war etwas anderes. Es war so perfekt, daß sich nie jemand getraut hat, es verbessern zu wollen.
Wie M.U.L.E. heute aussehen würde, will ich gar nicht wissen. Denn jede Veränderung würde die schlichte Brillianz dieses kleinen Meisterwerkes verwischen.
Unfassbar, aber irgendwie auch unvermeidlich: Es gibt eine ziemlich originalgetreue Windowsumsetzung mit Netzwerkunterstützung. (Genaugenommen ein Atari-Emulator.) Nix wie hin!
Donnerstag, März 16, 2006
Killerspiele unter uns
Und gleich zum warm werden mal ein Link auf eine Nachricht von gestern:
Kriminologe Pfeiffer fordert rigides Vorgehen gegen "Killerspiele"
Mein Lieblingszitat:
Der durchschnittliche männliche Hauptschüler bringe es auf fünf Stunden Medienkonsum am Tag. "Das ist ein krankes Leben"
Vielen Dank, Herr Pfeiffer. Ich finde Ihr Leben auch viel angenehmer.
Aber die ganze Diskussion finde ich ziemlich unerquicklich. Immerhin wird diesesmal nicht unter dem direkten Eindruck eines blutigen Verbrechens mit dem zugehörigen Boulevardjournalismus im Nacken diskutiert.
Die Süddeutsche hat heute neben einigen nicht minder undifferenzierten Gegenthesen ein brauchbares Schlusswort gefunden (ich finde den Link leider nicht mehr). Aber es lautete in etwa wie folgt:
Computerspiele haben ebenso wie Filme eine FSK Alterfreigabe. Wenn trotzdem Spiele, die für Kinder ungeeignet sind, in deren Hände gelangen, ist es nicht die Schuld der Spiele oder Spielehersteller.
Und ein blankes Verbot von bestimmten Spielen, wird Dank der diversen online Tauschbörsen unsere computerfachkundige Jugend nicht daran hindern, diese in ihre Finger zu bekommen.
Mein Fazit dazu ist das gleiche wie zu den Themen Bildungsmisere, Drogenmißbrauch und Jugendkriminalität:
Erwachsene (und insbesondere die Eltern) sollten sich mehr mit ihren Kindern beschäftigen. Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu und wurde schon von vielen Menschen geäußert, die klüger sind als ich.
Wie bringt man aber gerade die Eltern der üblichen Verdächtigen dazu, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen? Die Antwort darauf muss ich schuldig bleiben. Die Worte Kirche und Gemeinde liegen mir auf der Zunge, aber wer braucht das schon, wenn man 34 Känäle im Fernsehen hat, oder hat überhaupt die Zeit dafür?
Kriminologe Pfeiffer fordert rigides Vorgehen gegen "Killerspiele"
Mein Lieblingszitat:
Der durchschnittliche männliche Hauptschüler bringe es auf fünf Stunden Medienkonsum am Tag. "Das ist ein krankes Leben"
Vielen Dank, Herr Pfeiffer. Ich finde Ihr Leben auch viel angenehmer.
Aber die ganze Diskussion finde ich ziemlich unerquicklich. Immerhin wird diesesmal nicht unter dem direkten Eindruck eines blutigen Verbrechens mit dem zugehörigen Boulevardjournalismus im Nacken diskutiert.
Die Süddeutsche hat heute neben einigen nicht minder undifferenzierten Gegenthesen ein brauchbares Schlusswort gefunden (ich finde den Link leider nicht mehr). Aber es lautete in etwa wie folgt:
Computerspiele haben ebenso wie Filme eine FSK Alterfreigabe. Wenn trotzdem Spiele, die für Kinder ungeeignet sind, in deren Hände gelangen, ist es nicht die Schuld der Spiele oder Spielehersteller.
Und ein blankes Verbot von bestimmten Spielen, wird Dank der diversen online Tauschbörsen unsere computerfachkundige Jugend nicht daran hindern, diese in ihre Finger zu bekommen.
Mein Fazit dazu ist das gleiche wie zu den Themen Bildungsmisere, Drogenmißbrauch und Jugendkriminalität:
Erwachsene (und insbesondere die Eltern) sollten sich mehr mit ihren Kindern beschäftigen. Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu und wurde schon von vielen Menschen geäußert, die klüger sind als ich.
Wie bringt man aber gerade die Eltern der üblichen Verdächtigen dazu, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen? Die Antwort darauf muss ich schuldig bleiben. Die Worte Kirche und Gemeinde liegen mir auf der Zunge, aber wer braucht das schon, wenn man 34 Känäle im Fernsehen hat, oder hat überhaupt die Zeit dafür?
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